Fällt die Wahl auf Erdgas als Energieträger profitiert der Verbraucher von der hohen Energieausbeute und Umweltverträglichkeit. Vor nicht allzu langer Zeit galt der Niedertemperaturbetrieb als beste Form der Nutzung. Heute ist jedoch die Brennwerttechnik deutlich auf dem Vormarsch, da diese den Energiegehalt von Erdgas am effizientesten ausschöpft. Es sei aber darauf hingewiesen, dass die Abgasanlage bzw. der Schornstein einer Brennwertheizung auch Kondenswasser und kalte Abgase vertragen muss. Da Erdgas kaum Schwefel enthält und durch die Verbrennung weniger Kohlendioxid (CO2) als bei herkömmlichen Energieträgern entsteht, ist es ein umweltschonender Energieträger, auch im Hinblick auf die günstige Wartung der Heizungsanlagen. Voraussetzung für die Nutzung ist ein Anschluss an das Erdgasnetz - oder man setzt auf Flüssiggas.
Die Varianten der im Handel erhältlichen Geräte sind vielfältig: Thermen, die an der Wand hängen, sind Platz sparend und besonders für Wohnräume wie Bad, Diele oder Küche geeignet. Aber auch Geräte samt Wasserspeicher, die häufig auf dem Boden stehen, sind heutzutage äußerst kompakt und daher Platz sparend unterzubringen - z.B. auch unterm Dach mit einer kurzen Verbindung zu ergänzenden Solarkollektoren und einer noch kürzeren Abgasführung.
Was ist Brennwert?Der Brennwert ist die Energie (Einheit kJ/kg), die bei einer vollständigen Verbrennung abgegeben wird. In der Heizungstechnik beinhaltet der Brennwert den Heizwert (genauer den unteren Heizwert Hu) plus die durch Kondensation des entstandenen Wasserdampfes freiwerdende Energie (die Kondensationswärme). |
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